Fairtrade

TransFair – Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt

Das Siegel steht für Produkte, für die alle Zutaten, die Fairtrade-zertifiziert verfügbar sind, zu 100 % nach Fairtrade-Bedingungen gehandelt wurden. Sie unterliegen den internationalen Fairtrade-Standards, nach denen Kleinbauernorganisationen, Plantagen und Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette handeln.

Dieses Fairtrade-Regelwerk umfasst soziale, ökologische und ökonomische Kriterien, die eine nachhaltige Entwicklung der Produzentenorganisationen in den Entwicklungs- und Schwellenländern fördern. Es enthält darüber hinaus Kriterien zu demokratischen Organisationsstrukturen, Umweltschutz und sicheren Arbeitsbedingungen. Stabile Mindestpreise geben ein Sicherheitsnetz gegen Schwankungen auf dem Weltmarkt. Ein zusätzlicher Aufschlag, die Fairtrade-Prämie, ermöglicht den Kleinbauernorganisationen bzw. den Beschäftigten auf Plantagen Investitionen in gemeinschaftliche Projekte.

Mit der Absicht, Handelsbedingungen fairer zu gestalten, vergibt der 1992 gegründete gemeinnützige Verein „TransFair – Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt“ das Fairtrade-Siegel des Dachverbands Fairtrade International für fair gehandelte Produkte für den deutschen Markt. Produktgruppen wie beispielsweise Bananen, Blumen, Baumwolle, Kakao, Kaffee, Kosmetik und Textilien werden von der internationalen Zertifizierungsgesellschaft FLOCERT auf die Einhaltung der Standards geprüft. Waren mit Fairtrade-Siegel gibt es in herkömmlichen Supermärkten sowie Drogerien und Bioläden.

Auf einen Blick:

  • Bezahlung des Fairtrade-Mindestpreises und der Fairtrade-Prämie
  • Förderung gewerkschaftlicher Organisation (auf Plantagen)
  • Geregelte Arbeitsbedingungen
  • Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit
  • Umweltschonender Anbau und Verbot von gefährlichen Pestiziden

fairtrade-deutschland.de