Soufflé Pancakes – Pfannkuchen auf Japanisch

Internationales Trend-Gebäck im Thüringen-Look

Die sympathische Neuinterpretation aus Japan

Bei Pancakes denken viele an typisch europäische oder amerikanische, flache Pfann- bzw. Eierkuchen oder auch an hauchdünne französische Crêpes. Seit einiger Zeit bekommt die klassische westliche Eierspeise allerdings Konkurrenz von ihren jüngeren Verwandten aus Asien: den japanischen Soufflé Pancakes. Trotz des ähnlichen Namens unterscheiden sie sich äußerlich deutlich vom Original. So ist die fernöstliche Neuinterpretation nur etwa fünf Zentimeter im Durchmesser breit, dafür aber umso höher (ein Eindruck, der durch die typische gestapelte Servierweise noch verstärkt wird). Außerdem sind Soufflé Pancakes fluffig und neigen dazu, im Mund zu zergehen. Lediglich in Sachen Garnierung hat sich nichts geändert: Auch Soufflé Pancakes werden am besten mit Sahne, frischen Früchten oder Honig serviert.

Das Rätsel um den Ursprung 

Wem die Erfindung der Soufflé Pancakes zuzuschreiben ist, lässt sich heute nicht mehr zweifelsfrei klären. Möglicherweise stammt die wackelige Eierspeise gar nicht aus Japan, sondern aus den USA – genauer: Hawaii. So sollen Soufflé Pancakes erstmals von Jan und Jerry Fukunaga in ihrem 1974 gegründeten Diner „Eggs N‘ Things“ in Honolulu angeboten worden sein. Erst als sie 2010 einen Ableger ihres Lokals in Tokyo gründeten soll die Eierspeise nach Japan gekommen sein. Unumstritten ist, dass sie von hier aus ihren Siegeszug in Metropolen auf der ganzen Welt angetreten hat. Heute findet man Soufflé Pancakes auch in westlichen Großstädten wie London, Paris oder New York. 

Soufflé Pancakes zu Hause backen 

In vielen ausgewählten Lokalen muss man heute Schlange stehen, um in den Genuss frischer Soufflé Pancakes zu kommen. Wer sich die Warterei ersparen will, kann sich auch selbst an der beliebten Süßspeise versuchen – und nebenbei noch die regionale Landwirtschaft fördern. Denn: Alle von uns ausgewählten Zutaten sind typische landwirtschaftliche Erzeugnisse, die man auch direkt beim Erzeuger um die Ecke oder auf dem Wochenmarkt bekommt. Warum also nicht den Trend von der großen Welt in die heimische Küche nach Thüringen bringen? Wie das geht, verrät unser Rezept.

Hier geht es zum Rezept